Sandy-P FAQ

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Welche Vorteile bietet Sandy-P gegenüber anderen Rasterpunkten ?

Aufgrund der besonderen Punktform hat Sandy-P einen späten Punktschluss (bei ca. 95% bis 98%). Hierdurch erhöht sich die sichtbare Unterscheidbarkeit von Graustufen bis hin zum tiefen Schwarz. Der Rasterpunkt steht bis zum Schluss offen und sorgt für eine offene Bilderzeichnungen bis in die Tiefen.
Durch die Punktgeometrie ist darüber hinaus eine höhere Rasterfrequenz bei bei gleichbleibender Auflösung möglich. So kann z.B. problemlos ein stabiler Auflagendruck mit Rasterweiten von 56 l/cm (142 lpi) bei 1270 dpi auf standard Zeitungspapier erreicht werden.
Durch das gleichmäßige Punktwachstum und das Vermeiden eines doppelten Punktschlusses (wie er z.B. beim Ketten-Punkt auftritt) wird ein kontinuierlicher Tonwertverlauf ohne Sprünge erreicht.

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Hat Sandy-P einen höheren Punktzuwachs als andere Rasterformen ?

Nein, Sandy-P verhält sich beim Punkzuwachs vergleichbar zum elliptischen Punkt. Im Vergleich zu FM-Rastern ist der Zuwachs erheblich geringer und besser vorhersagbar. Daher ist es eine Kalibrierung im RIP basierend auf Test-Andrucken relativ einfach durchzuführen.

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Besteht aufgrund der Punktform ein Risiko für Moiré ?

Nein, Moiré ist i.d.Regel unabhängig von der Punktform. Meist tritt Moiré durch die Kombination von speziellen Strukturen im Sujet und dem Raster auf. Es bietet sich in diesem Fall an, alle Rasterwinkel um 7,5 Grad zu verschieben.

Beispiel:
Cyan = 15 Grad => 22,5 Grad
Magenta = 75 Grad => 82,5 Grad
Yellow = 0 Grad => 7,5 Grad
Schwarz = 45 Grad => 52,5 Grad

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Welche Rasterwinkel werden mit Sandy-P verwendet ?

Sandy-P kann mit allen gängigen Rasterwinkeln verwendet werden. Wir empfehlen aber, insbesondere wenn Sujets mit Hauttönen verwendet werden, eine Winkeltausch zwischen Magenta und Schwarz.

Beispiel:
Magenta = 75 Grad tauschen auf 45 Grad
Schwarz = 45 Grad tauschen auf 75 Grad

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Kann ich mit Sandy-P HPS (Halequin precision screening) verwenden ?

Ja, HPS ist empfehlenswert um die Rasterwinkel und Frequenzen möglichst genau einzuhalten.

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Auf welchen RIP’s kann Sandy-P installiert werden ?

Sandy-P ist für Harlequin basierende RIP entwickelt. Harlequin ist z.Zt. der einzige RIP-Hersteller, der seine Rasterschnittstelle offen gelegt hat.

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Welche Rasterfrequenzen kann man mit Sandy-P verwenden ?

Abhängig von der Belichterauflösung – beliebig.
Es gibt folgende Empfehlungen:

  • mit 1200 – 1270 dpi Zeitungsdruck 
    • auf „normalen“ Zeitungspapier:
      Beginnend mit 48 L/cm = 122 lpi bis max. 56 L/cm = 142 lpi
    • auf aufgebesserten Papieren:
      bis maximal 60 L/cm = 152 lpi
  • ab 2400 – >2540 dpi Akzidenzdruck
    • auf Rollenoffset:
      Beginnend mit 80 L/cm = 200 lpi bis max. 100 L/cm = 254 lpi
    • auf Bogenoffset:
      bis maximal 150 L/cm = 380 lpi